My crazy and young life…

Monday, 23th April 2012

23. April 2012

Hallo ihr fleißige Leser und Blog-Durchstöberer,


Ich habe jetzt schon seit längerem nicht mehr geschrieben, um ehrlich zu sein, seit vielen Monaten nicht mehr. Dafür gibt es viele Gründe.
Jetzt beginnt dieser Blog erst richtig aufzuleben. Das verspreche ich euch. Und als extra Bonbon gibt es diesen Blog jetzt zweisprachig. Jetzt traue ich mir allmählich zu, auch englische Texte zu schreiben. Englisch ist Weltsprache, aber trotzdem nicht meine Muttersprache, also verbessert mich bitte, wenn ich Fehler mache. Und das werde ich oft machen. Ich hoffe euch macht es trotzdem Spaß durch diesen Blog zu stöbern.

Eure MIRI

Hi guys,


I‘ve written quite some time now no longer to be honest, for many months, not more. There are many reasons.
Now, this blog really starts after revive. I promise you. And as an extra bonus there this blog now bilingual. Now I believe in myself slowly, to write English lyrics. English is the universal language, but still not my native language, so please correct me if I make mistakes. And I will make often. I hope you make it still fun to browse through this blog.
Your MIRI

4. Januar

4. Januar 2011

Huhu Leuts,

ich gehöre jetzt auch zu den ‘Bloggern’. In meinen Blog schreibe ich alles, was mich gerade bewegt, was ich fühle und denke. Hier schreibe ich was ich will. Ich veröffendliche hier auch Teile meiner Bücher, ich habe eines bereits fertig und an Verleger weitergereicht. Zudem könnt ihr ihr meine Harry Potter Fan Fiction ‘Licht im Schatten’ lesen, die ihr überigens auch auf HP-FC finden könnt.

Wenn ihr irgendwas gegen das habt, was ich schreibe, adnn lest meinen Blog einfach nicht mehr. Ich habe einfach einen Ort gesucht, andem ein junges Mädchen all ihre Wut herauslassen kann, aber auch schreiben kann, was toll ist und was hier tolles passiert.

LG Eure Mirijam

~ 1. Kapitel ~

4. Januar 2011

*** 1. Kapitel: Der Glaube daran ***

Miranda stand am Fenster und beobachtete wie die Sonne aufging. Der Himmel färbte sich dunkelrot und dann blassrosa. Heute war es soweit. Der Besuch stand bevor, wenn es diese Schule für Zauberei und Hexerei wirklich gab. Insgeheim hoffte sie darauf, aber ihre Eltern versuchten ihr einzureden, dass es solchen ‘Schwachsinn’ unmöglich geben konnte.
Als sie das Wohnzimmer betrat redeten ihre Eltern gerade über die Großtante. Miranda konnte ihre Großtante Mary nicht leiden, aber ihre Eltern machten einen großen Wirbel um sie.
„Sie wird immerhin sechzig“, pflegte ihre Mutter seit fast schon zwei Wochen jeden Tag zu sagen.
Lucas saß auf der Couch und las eines seiner Lieblingscomichefte.
Miranda ging in die Küche. Es war noch früh am Morgen, gerade mal acht Uhr. Ihre Eltern redeten immer noch, als das Mädchen den Tisch eindeckte. Brötchen, Marmelade, etwas Butter und Besteck. Im Kühlschrank entdeckt sie noch Honig und eine Torte, die ganz bestimmt für Mary gedacht war.
Sie setzte sich an den Tisch, immer noch musste sei an den Brief denken. An das gelbliche Pergament, die dunkelblaue Tinte und den blutroten Siegel. Miranda hatte immer noch keine Ahnung, was sie davon halten sollte. Insgeheim wünschte sie sich, dass sie dunkelblauen Worte war waren. Das sie irgendwelche verborgenen magischen Fähigkeiten besäße und jetzt auf eine Schule für junge Zauberer und Hexen ging. Sie wurde endlich raus kommen, aus diesem kleinen Dorf, wo es niemanden gab, der gern mit ihr spielte und ihr nur der Familienhund und die endlose Natur blieb. Endlich kam auch ihr Bruder an den Tisch und ihre Mutter und schließlich auch ihr Vater. Sie nahmen sie kaum war, jedenfalls schien es dem elfjährigen Mädchen so. Das einzige Mal, dass sie mit ihr redeten, war als ihre Mutter sie fragte, ob sie den schon ihr Zimmer aufgeräumt habe. „Klar“, war ihre knappe Antwort darauf, aber ihre Mutter war mit den Gedanke wieder wo anders. Nach dem morgendlichen Gespräch über das und die Welt, hing jetzt beim Frühstück jeder seinen eigenen Gedanken nach. Bei der Großtante waren sie erst für heute Abend angekündigt, sie hatten also noch viel Zeit, bis sie zur dreistündigen Fahrt aufbrechen würden.
Miranda stahl sich ins Arbeitszimmer ihres Vaters, während der mit ihrem Bruder die spanischen Vokabeln wiederholte, was seine Frau ihm wütend aufgetragen hatte, nachdem sie sich schon wieder um den ganzen Haushalt gekümmert hatte. „Dann machst du wenigstens das und ich leg die Füße hoch!“ Als sie sie Stapel an Blätter mit wichtigen Notizen durchwühlte, fiel ihr sofort die gelblich Ecke des Briefes auf, die aus dem Stapel lugte. Vorsichtig und leise schloss sie wieder die Tür, die sofort zu knarren begann, was zum Glück keiner hörte, ihr Bruder stritt sich wieder mal mit dem Vater. Die Schuhe hatte Miranda schon im Flur ausgezogen und so schlich sie leise, den Brief an ihre Brust gedrückt, die Treppe hinauf zu ihrem Zimmer. Sie zog die Liste mit dem benötigten Schulmaterial aus dem Umschlag und begann zu lesen.Wenn es diese Schule gab, wollte sie vorbereitet sein. Sie hatte zwar schon das Bestätigungsdatum überschritten, aber vielleicht kam ja trotzdem der Zauberer, der im Brief zum Abholen erwähnt worden war.
Sie überflog die Liste.

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Hogwartsschule für Hexerei und ZaubereiIm ersten Jahr benötigen die Schüler
1. Drei Garnituren einfache Arbeitskleidung (schwarz)
2. Einen einfachen Spitzhut (schwarz) für tagsüber
3. Ein paar Schutzhandschuhe (Drachenhaut o.Ä.)
4. Einen Winterumhang (schwarz, mit silbernen Schnallen)
Bitte beachten Sie, dass alle Kleidungsstücke der Schüler mit Namensetiketten versehen sein müssen.

Ferner werden benötigt
- 1 Zauberstab
- 1 Kessel (Zinn, Normgröße 2)
- 1 Sortiment Glas- oder Kristallfläschchen
- 1 Teleskop
- 1 Waage aus Messing

Es ist den Schülern zudem freigestellt, eine Eule oder eine Katze oder eine Kröte mitzubringen.

Die Eltern seien daran erinnert, dass Erstklässler keine eigenen Besen besitzen dürfen.

Lehrbücher
Alle Schüler sollten jeweils ein Exemplar der folgenden Werke besitzen

- Miranda Habicht: Lehrbuch der Zaubersprüche, Band 1
- Bathilda Bagshot: Geschichte der Zauberei
- Adalbert Schwahfel: Theorie der Magie
- Emeric Wendel: Verwandlungen für Anfänger
- Phyllida Spore: Tausend Zauberkräuter und -pilze
- Arsenius Bunsen: Zaubertränke und Zauberbräue
- Lurch Scamander: Sagentiere und wo sie zu finden sind
- Quirin Sumo: Dunkle Kräfte. Ein Kurs zur Selbstverteidigung
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———-Vieles davon hatte natürlich kein normaler Mensch. Aber einen schwarzen Umhang hatte sie, der letzte Winter war hart gewesen und kalt. Lausig kalt. Er hatte zwar keine silbernen Schnallen, wie es dort geschrieben stand, aber besser als nichts. Die Schutzhandschuhe konnte sie auch auftreiben, auch wenn nirgends im Schuppen hinter dem Haus welche aus Drachenhaut zu finden waren. Miranda zog einen Füllfederhalter aus der obersten Schublade ihres Schreibtisches und hackte die zwei Punkte ab.
Nach einer halben Stunde hatte sie den Koffer aus dem letzten Urlaub vom Dachboden geholt, die Schutzhandschuhe, die ihre Mutter zum Unkraut jäten gebraucht, hinein gepackt und im Schuppen sogar noch eine Sammlung an Glasfläschchen gefunden, die alle verschiedene Farben und Formen hatte und deshalb von ihm Vater aufgehoben worden waren. Einen Hut hatte sie auch gefunden, aber an ihm waren ganz viele gelbe Sterne befestigt, die auf Knopfdruck dann sogar leuchteten. Es war eine Halloween- Verkleidung gewesen, aber jetzt war er ihr zu peinlich. Bestimmt würden die anderen auch nicht so etwas haben, sondern ganz schlichte schwarze Hüte. Dann lieber gar keinen.
Jetzt begann sie mehr und mehr an die Existenz dieser Schule zu glauben, ihre Fantasie kannte keine Grenzen. Sie konnte sich schließlich auch stundenlang im Wald aufhalten und alleine eine Indianerschlacht nach spielen, warum also sollte sie nicht an Hexen und Zauberer glauben können.
Statt der Garnituren schwarzer Kleidung, landeten in ihrem Koffer drei dunkelblaue Jeans und zwei dünne schwarze Pullover plus zwei schwarze T-shirts. Sie war sich nicht ganz sicher, ob Hexen und Zauberer auch Feste feierten – warum eigentlich nicht? - aber sie packte trotzdem zwei ihrer schönsten Kleider ein, auch wenn sie weder schwarz waren, noch auf der Liste standen.
Als ihre Mutter nach ihr rief, weil das Essen bald fertig sei, aber der Hund noch ein bisschen raus wolle, hatte Miranda alles in ihrem Koffer, was auf der Liste stand, nur drei Dinge war noch nicht abgehakt: Die ganzen Schulbücher, der Zauberstab und der Zinnkessel in Normgröße 2. Da hatte sie keine Ahnung, woher sie das nehmen sollte und das bereitete ihr ernsthafte Sorgen.
Lore lag im Garten und döste, er wird wirklich nicht, als wollte er sich „ein bisschen die Beine vertreten“, wie ihre Mutter ihr erklärt hatte, während sie die Pilze fürs Mittagessen putzte. Der große, alte Hund wirkte eher so, als wolle er sich an einen gemütlicheren Ort legen und dann die nächsten zwei Jahre durch schlafen. Das Leckerli bewegte ihn gerade mal dazu, die Augen zu öffnen und so schnell danach zu schnappen, dass Miranda keine Chance hatte, ihn damit auf die Beine zu kriegen. Und so legte sie sich neben das große Tier und erzählte ihm von ihren Sorgen. Ob er sie verstand? Das wusste sie natürlich nicht? Aber insgeheim glaubte sie es und sie glaubte auch, dass der Hund ihr nur deshalb nicht antwortete, weil er das Thema einfach viel zu langweilig fand, wie alle Themen.
Es war zehn Uhr, als Miranda wieder in ihrem Zimmer auf der Bettkante saß, die Füße auf ihrem Koffer und in den Händen der Brief. Sie las ihn nicht. Sie saß einfach da, mit geschlossenen Augen und hoffte. Hoffte, dass sich alles für wahr herausstellte.
Und gerade, als sie aufstehen wollte, um sich eins ihrer Lieblingsbücher zu holen und die Zeit der Wartens mit lesen totschlagen wollte, hörte sie einen Knall. Einen sehr lauten Knall.

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~ Prolog ~

4. Januar 2011

Titel: Licht im Schatten
Autorin: Mirijam Seiffert
Rating: ab 12
Fandom: Hexerei & Zauberei nicht ausgeschlossen! Macht euch auf eine spannende Geschichte voller Witz & Spannung bereit.
Zusammenfassung: Miranda ist elf Jahre alt, als sie den Brief von Hogwarts bekommt.
Ihre Eltern glauben ihr nicht: Warum sollte das kleine, schwächlich wirkende Mädchen auch Zauberkräfte besitzen?
Ihre Eltern glauben an einen Scherz, am 1. September erleben allerdings sowohl sie als auch ihre Tochter eine Überraschung.
Mit 14 Jahren nun besucht das mittlerweile sehr hübsche Mädchen Hogwarts im vierten Jahr.
Sie ist die begabteste junge Hexe, die Hogwarts je gesehen hat…
Disclaimer: Orte sind von J.K. Rowling, ein Teil der Figuren auch. Der Rest ist von mir.
Anmerkung des Autor: Über Kommentare freue ich mich sehr.

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*** Prolog ***

Miranda zog sich das lilafarbende Kleid über. Als sie im Kreis herum wirbelte und sich der dünne Stoff durch die Luft bewegte, lächelte sie zufrieden. Dann ging sie aus ihrem Zimmer in den Garten. Unter dem Baum lag Lore, ein Bernhardiner Mischling.
„Komm, Lore“, rief das klein Mädchen.
Langsan stand der Hund auf und trottete auf Miranda zu. Als er vor ihr stehen blieb, legte sie die Leine an. Der Hund war schon alt, aber sehr lieb. Miranda ging jeden Morgen mit dem Familienhund aus. Sie fühlte sich nicht ganz so einsam mit ihm zusammen.
Mit ihren Eltern wohnte sie in einem einfachen Einfamilienhaus, mitten in Cornwall, in einer kleinen Ortschaft, in der fast keine Kinder lebten. Zur Schule für sie mit einem alten Bus, von dem schon gelbe Farbe blätterte. Der Schulweg schlängelte sich durch Wälder und die Hügellandschaft, in jedem noch so kleinen Örtchen wohnte eines der Kinder, sodass es ganze eineinhalb Stunden bis zur Schule dauerte. Miranda machte ihre Hausaufgaben fast nie. Die Schule fand sie lustig, aber in ihrer Freizeit streifte sie lieber durch die Gegend wie ein heimatloser Hund.
Miranda liebte den Frühling, den Sommer und den Herbst. Im Winter lag der Schnee meist so hoch, dass sie nicht weit hinaus gehen konnte und im Winter machte sich ihre Mutter viel mehr Sorgen ums sie.
Jetzt lief sie mit Lore durch den Wald. Es war ganz friedlich. Ein Raben krächzte und unter ihren Schuhe knackten die abgebrochenen Zweige wie morsche Stämme. Es roch herrlich.
Miranda setzte sich mit dem Kleid auf ein Stückchen Moos, ihre Mutter mochte die schmutzigen Flecken nicht, die Miranda von jedem Ausflug mitbrachte. Sie stand dann immer in der Küche, schrubbte die Hose oder den Rock und schimpfte. „Miranda, ich habe dir schon so oft gesagt. Dass du dich nicht in den Dreck setzten sollst. Ich verbiete dir wieder in den Wald zu gehen.“
Das tat sie dann aber doch. Ihre Eltern hatten nie Zeit, um auf sie aufzupassen und ihr Bruder Lucas hatte besseres zu tun.
Außerdem liebte das kleine Mädchen die Natur, vermutlich würden sich die meisten Eltern über ein Mädchen wie Miranda freuen. Aber ihre Eltern hatten nur wenig Zeit.
Als Miranda auf dem staubigen Weg zurück nach Hause ging, viel ihr die Eule auf. Sie sah aus wie ein schwarzer Fleck, dort oben am Himmel, aber das Mädchen erkannte sofort was es war. Sie kreiste mit großen Flügelschlägen über dem Dach ihres Hauses. Das störte sie nicht weiter, sie liebte Vögle und möchte es, sie am Himmel zu beobachten.
Als sie während der Mittagszeit zu ihren Eltern in die Stube kam und etwas von dem Schweinegulasch herunter schlang, legte ihr Dad einen gelblichen Brief auf den Tisch. Es wirkte fast wie Pergament, auf welchem Miranda einmal während der Mittelalterwochen in der Schule geschrieben hatte.
„Kannst du mir das bitte mal erklären?“, fragte ihr Vater in einem Ton, der absolut nichts Gutes verhieß.
Der Brief war mit einem Siegel versehen. Der Absender war: Die Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei. Und der Brief war an sie gerichtet. Verblüfft ließ Miranda den Brief fallen.
„Zauberei? Hexerei?“, fragte sie verdattert.
Ihre Vater sah sie mit strengen Augen an. „Ich warne dich. Wenn das wieder so ein Scherz ist, wie letztens der Millionen Lottogewinn, dann kannst du was erleben!“
Das stimmte. Miranda hatte ihre Eltern schon mal per Post terrorisiert, aber das war lange her. Damals sollte es ein Aprilscherz sein, sie hatte mit ihrer Klassenkameradin einen gefälschten Brief geschrieben, indem stand, dass ihre Eltern den Jahresjackpot von achteinhalb Millionen Pound gewonnen hatten. Sie waren mit dem Auto bis nach London gefahren, um den Gewinn abzuholen, wie es in dem Brief gestanden hatten. Miranda hatte damals nicht geglaubt, dass man Erwachsene so leicht irre führen konnte. Ihre Freundin hatte dazu bemerkte. „Das sind doch auch nur Menschen.“
Jetzt aber war es ganz und gar nicht so wie damals. Miranda hatte keine Ahnung, was der Brief sollte, schließlich gab es Hexen und Zauberer nur in Büchern. Ihr Vater nahm den Brieföffner zu Hand, ein selbst gemachtes Holzmesser, dass ihr großer Bruder im Werkunterricht hatte herstellen müssen. Ihr Vater las mit gerunzeltem Gesicht und überreicht das Pergament dann an seine Frau.
Miranda wippte auf ihrem Stuhl herum. Es war ihr Brief, warum durfte sie ihn nicht lesen?
„Nun“, erklärte der Vater, nachdem er das Siegel und die Tinte auf Echtheit überprüfte hatte,“ anscheinend gibt es da so eine Schule für Hexen und andere magische Fantasiewesen.“ Er blickte wieder auf das Papier. „Sie wollen dich aufnehmen und hier ist eine Liste mit den Dingen, die du brauchst. Außerdem kommen morgen Mittag zwei Zauberer der Schule vorbei, um dich willkommen zu heißen und uns, deinen Erziehungsberechtigten, wegen deiner magischen Fähigkeiten und deiner weiteren Bestimmung aufzuklären.“ Er runzelte abermals die Stirn.
„So ein Schwachsinn“, murmelte Mirandas Mutter und stand vom Kirschbaumtisch auf, um das Mittagessen aufzutragen.
„Morgen ist der erste September“; überlegte ihr Vater, „da könnten wir sowieso keinen Besuch entgegen nehmen.“ Miranda sah überrascht auf, sie studierte gerade den Brief. „Warum?“
„Morgen hat doch Großtante Mary Geburtstag“, erwiderte ihr Dad und ging zur Mutter in die Küche. Jetzt kam auch Lucas in die Küche. „Ey, was hast du da?“, fragte er seine kleine Schwester unfreundlich.
„Geht dich gar nichts an“.
Mit so einer Antwort gab er sich natürlich nicht zufrieden. Er jagte seine Schwester durchs Zimmer, aber die war ihm um einiges überlegen. Sie war kleiner und leichter und schneller.
Nach dem Essen, es gab übrigens Wiener Schnitzel, was ihre Mutter während des Skiurlaub in Österreich vor ein paar Jahren gelernt hatte, ging das elfjährige Mädchen in ihr Zimmer und überlegte was das alles zu bedeuten hatte. War sie eine Hexe? War das gut oder schlecht?
Sie wusste es nicht.



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